Ergebnisse der “Fokusgruppe Bahnhofsumfelder”


(c) Foto: Tobias Hase

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Phase 1 – Austausch sichern: Aus losen Kontakten bildet sich ein verbindliches Partnernetzwerk mit allen relevanten Akteuren aus Kommunen, Bahn, ÖPNV, Wissenschaft und Verbänden. Erste gemeinsame Visionen werden entwickelt, regelmäßige Treffen und digitale Plattformen für Austausch und Abstimmung etablieren sich.

Phase 2 – Bestandsaufnahme:  Die Grundlageninformationen werden systematisch zusammengetragen und praxisnahe Werkzeuge entwickelt. Bahnhöfe und deren Umfelder werden erfasst, Daten und Audits erstellt und Governance-Strukturen analysiert. Aus den Erkenntnissen werden praxisnahe Leitfäden und Pilotprojekte abgeleitet, um konkrete Verbesserungsmöglichkeiten sichtbar zu machen.

Phase 3 – Test-Entwürfe: Nach dem Vorbild der studentischen Entwurfsformate der IBA Summer School 2025 werden für weitere Städte Grundlagen und Ideen erarbeitet. Die (studentischen) Entwurfsformate werden für Innovation und Vernetzung genutzt und binden die Fachleute der nächsten Generation mit ihren Ideen und ihrem Wissen ein.

Phase 4 – Formalisierung: Aus den Erkenntnissen wird eine dauerhafte, organisierte Struktur geschaffen. Der Zusammenschluss wird verbindlich verankert und Rollen, Zuständigkeiten und Standards festgelegt. Er baut Kompetenz- und Kontaktdatenbanken auf, ermöglicht Peer-Learning und ist Anlaufstelle für Beratungsfragen.

Phase 5 – Gründung Operativer Zusammenschluss Bahnhofsumfelder: Die professionelle Struktur etabliert sich, begleitet Projekte von der Idee zur Umsetzung, moderiert Konflikte und bündelt Wissen. Ihr Angebot stellt die Vernetzung von Kommunen, Bahn, Freistaat und ÖPNV sicher und bietet kontinuierlich Beratung an.

Zuständigkeiten und Trägerschaften sind noch offen. Dieser Vorschlag steht damit allen an den Bahnhofsumfeldern beteiligten Akteuren zum weiteren Austausch, Konkretisierung und Umsetzung zur Verfügung.


Veranstaltungshinweise des Netzwerks Verkehrsdrehscheiben

Möglichkeiten und Perspektiven von Bahnhofsumfeldern im Kontext einer nachhaltigen Stadtentwicklung
Johannes Dachsel, Stadtbaurat der Stadt Fürstenfeldbruck, und Prof. Gunnar Heipp, IRAP Institut für Raumentwicklung