Das künftige Kreativquartier Aumühle Lände wird von der Stadt Fürstenfeldbruck selbst auf eigenen Grundstücken entwickelt. Bisher war der Großteil des Geländes abgezäunt und privater Nutzung vorbehalten, weshalb ein enormes Potenzial besteht, einen Mehrwert für die Stadt zu schaffen. Durch vielfältige Bausteine wie unterschiedliche Wohnungsangebote (Genossenschaft, Bauträger und sozialer Wohnungsbau), kulturelle und Bildungsangebote wie die Bibliothek und Subkultur, aber auch gewerbliche und gastronomische Angebote wie beispielsweise das Start-up Zentrum „Ampersite“ bietet es mit dem baulichen Bestand und der Lage eine einzigartige Grundlage für ein neues Quartier.
Kreativquartier Aumühle Lände

Im Quartier gibt es viel historische und denkmalgeschützte Bausubstanz: Zum Bestand zählen das Ensemble des ehemaligen Schlachthofs („Pferdemetzgerei“, „Schlachthaus“, „Kühlhaus mit Warmbadeanstalt“) sowie die Aumühle mit dazugehörigen Villen. Durch die zentrale Lage zwischen Innenstadt, Bahnhof und Kloster ist es ein verbindendes Element, das sich, über das Quartier selbst, positiv auf die gesamte Stadtentwicklung auswirkt. Durch den direkten Bezug zur Amper als prägendem Landschafts‑ und Wasserraum und einer besonders niedrigen Verkehrsbelastung, sind hier eine besondere Atmosphäre und einmaliges Potenzial vorhanden. Die prozesshafte Entwicklung und Wiederbelebung des Quartiers unter Beteiligung der Bürgerschaft, bietet einen erstmaligen Ansatz Stadtentwicklung in der Stadt Fürstenfeldbruck neu zu denken und nicht nur baulich ein zukunftsfähiges Quartier zu entwickeln, sondern auch durch Identifikation und bedarfsorientierte Mitgestaltung einen nachhaltigen Stadtbaustein zu schaffen. Über die gesamte Quartiersentwicklung hinaus, gibt es vielfältige Einzelprojekte, die von Neubau, Sanierung, Umnutzung bis hin zu Freiraumgestaltungen wie Spielplätzen und Brücken, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bieten.
- Bürgerschaftliches Engagement, Beteiligung, Kooperative Planung, Bottom-Up-Projekte bzw. Graswurzelbewegungen
- Kultur und Freizeit
- Lebenswerte Orte, starke Gemeinschaft und Nachbarschaft, soziokultureller Mehrwert für die Öffentlichkeit
- Neue Wege und Methoden ausprobieren
- Nutzungsmischung, Stadt der kurzen Wege
- Schaffen von bezahlbarem Wohnraum, innovative Wohnkonzepte
- Schonender Umgang mit Fläche, Bestandsqualifizierung, Innenentwicklung
Entwicklung eines neuen Kultur‑ und Kreativquartiers in zentraler Lage in Fürstenfeldbruck. Durch Schaffung einer großen Nutzungsvielfalt von Wohnen, Arbeiten, Kultur, Gastronomie, Kreativwirtschaft und Vereinen soll ein lebendiges, zukunftsfähiges und identitätsstiftendes Quartier entstehen.
1. Städtebaulicher Wettbewerb 2. Zwischennutzungsstudie 3. Rahmenplan inkl. Gestaltungshandbuch 4. Machbarkeitsstudie „Alter Schlachthof“ 5. Machbarkeitsstudie „Alte Mühle“
nächste Meilensteine: 6. Wettbewerb „Alter Schlachthof“ 7. Citymanagement für die Zwischennutzung und Quartiersentwicklung
Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck




