Bei herrlichem Herbstwetter erkundeten über 80 Interessierte aus Politik, Kommunalverwaltungen, Fachplanungsbüros, Wissenschaft und (Bau-)Wirtschaft in drei thematischen Führungen das genossenschaftliche Wohnprojekt im Rahmen der Dialogreihe zum Preis für Baukultur.
Abgerundet wurde die Veranstaltung im Bildungscampus Freiham. Stadtrat und Bezirksausschussvorsitzender Sebastian Kriesel diskutierte in Vertretung des Oberbürgermeisters mit Stadtbaurätin Elisabeth Merk über die Entwicklung von Freiham und die Besonderheiten des Wohnprojektes.
Die Genossenschaften und deren Planer gaben anschließend Einblicke in ihre Herangehensweise.
Der Preis würdigt den besonderen Vorbildcharakter des Projekts, das in einem intensiven partizipativen Prozess unter dem Leitgedanken: „Was muss meins sein und was kann ich besser in Gemeinschaft?“ von seinen heutigen Bewohnenden entwickelt wurde. Es entstanden 134 Wohnungen mit informellen Begegnungszonen, vielfältige Gemeinschaftsräume (u.a. Gästeappartements, Waschcafé, Werkstatt, Sport-, Musik-, Toberaum), gemeinschaftliche Dachgärten, Mobilitätsangebote und mehrere Gewerbeeinheiten. wagnisWEST versucht Nachhaltigkeit ganzheitlich zu denken, u.a. auch durch co-kreative Freiraumplanung, das Schwammstadtprinzip und den Einsatz von Re-Use-Materialien im Außenraum.





Foto Cover: Frank Schroth / Fotos Galerie: LHM
